Southside. SAMSTAG.
The Flyer
Nette Popsongs mit einem Sänger, der (ein klein wenig) an Depeche mode zu erinnern wusste. Hat man der Band richtig angesehen wie sie sich gefreut haben vor Festival Publikum zu spielen.
Fazit: ok
Shy guy at the show
Fazit: Ich kann mich beim besten willen nicht an das Konzert erinnern
Enter Shikari
Was-auch-immer-Core der ordentlich gefetzt hat. Sympathiebonus gabs für die Band, die eine herrliche Kommunikation mit dem Publikum betrieben hat (Klettern auf nicht vorhandenen Leitern und weiterer Blödsinn). Dazu auch noch einige Brechnummern, die doch ordendtlich über dem Härtegrad der sonstigen Southside Bands lagen.
Fazit: Gute Sachen, toll vorgetragen von einer nimmermüden Band
Kettcar
Was für eine Setlist, Wahnsinn. Überwiegend Sachen vom ersten und (nach wie vor) besten Kettcar Album, und dazu die mit Abstand besten Stücke der neueren 2 Alben. Ein sehr begeistertes und textsicheres Publikum. Landungsbrücken nicht als zu erwartende Zugabe sondern schon als 3. Stück, "im Taxi weinen" (hurra), lautstarkes Publikum beim "Balkon gegenüber" und "Deiche" als perfekter Opener.
Und dazu noch Balu, dessen Kitschfaktor live doch um einiges mitreißender ist als auf Platte.
Fazit: Highlight
Tocotronic
Es war ein herrlicher anblick, wie die Tocos mit "Freiburg" eröffnet haben, und die ganzen harten Monster Magnet und NoFX fans (die schon auf ihre Bands gewartet haben) doch leicht irritiert wirkten von dieser walzenden Nummer, wals sie so garnicht zum Tocotronic Image passte. Bestmöglicher Einstieg.
Ansonsten das hübsche "hi freaks", und zum Abschluss eine überlange, epische Version von "Explosion".
Der Rest war auf erwartet hohem Niveau, allerdings war es ein bischen Schade das auf meine Lieblinge des letzten Albums (Ruin, Luft, Harmonie) verzichtet wurde.
Fazit: Sehr gutes Konzert. Hoffe das sich bald die Möglichkeit anbietet sie wieder (dann zum 3. mal) zu sehen.
The notwist
Der Klang war über weite Strecken furchtbar, und beim ersten Stück hat die Band auch ordentlich daneben gegriffen. Gegen Ende zumindest auf dem zu erwartenden hohen Niveau.
Fazit: Kleine Enttäuschung
the weakerthans
Eigentlich bin ich nur mitgekommen weil mir so begeistert von ihnen erzählt wurde, und ich deffinitv keine Lust auf die Beatsteaks oder Jan delay hatte.
Was für ein wunderschönes, hochsympatisches Konzert. Dazu ein sehr begeistertes, andächtiges Publikum.
Kam gefühlsmäßig schon sehr nah an das tolle Bright eyes Konzert vom letzten Jahr ran.
Und das ein ganzes Zelt die Textzeile "I hate Winnipeg" mitgröhlt, obwohl wahrscheinlich niemand jemals in der Stadt war, bringt noch den nötigen Kuriositätsfaktor.
Fazit: Hightlight
the chemical brothers
Großartige Licht und Lasereffekte, eine umfangreiche, dabei aber recht fade Videoshow mit sich viel zu oft und viel zu lang wiederholenden Bildern.
Hauptproblem war aber die vollkommen statische Musik: Man hatte das Gefühl, die drücken am Anfang den Startknopf und vertreiben sich die restliche Zeit des Konzert irgendwie vor ihren Computern.
Null Dynamik und absolut kein Spannungsbogen.
Fazit: Enttäuschung
Habe die Bands zum größten Teil nicht gesehen und kann nichts sagen (wobei ich anders Beurteilt hätte, fand ich z.B. Jan Delay sehr geil!), aber bei Chemical Brothers muss ich dir (fast) vollständig zustimmen.
Die Bühnenshow war groß und toll und fetzig und alles. Aber die Musik? Langweilig!